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"If we fail to act with regard to holding the development in the steel industry, there will be other industries going down the same dangerous route. This is a fundamental danger for Europe", warned Knut Giesler, Regional Head of IG Metall in North Rhine-Westphalia, who pointed towards the danger of de-industrialisation.
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"Wenn wir die Entwicklung jetzt beim Stahl verschlafen, dann sind bald die anderen Branchen dran. Dies ist eine Grundsatzgefahr für Europa", warnte Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall in Nordrhein-Westfalen, der auf die Gefahr einer De-Industrialisierung hinwies. Durch den Preisverfall schreibe der Stahlsektor tiefrote Zahlen, es sind 85.000 direkte Jobs in Deutschland davon betroffen, die 8fache Anzahl indirekt. "Die Stahlindustrie hat ihre Hausaufgaben jedenfalls gemacht" betonte Giesler. Gerade die VOEST zeige, wie sehr sich europäische Stahlunternehmen bereits spezialisiert haben. Im Gegensatz zu den USA gelinge es Europa aber nicht, sich wirksam gegen unfairen Dumpingwettbewerb zu wehren. "Erklären Sie das einem einfachen Arbeiter, dass die EU nicht wie die USA die Grenzen für unfaire Importe zumachen kann." Es dürfe nun keine Zusatzbelastungen für die Stahlindustrie im Bereich des Immissionshandels geben, denn bereits jetzt gebe es einen gigantischen Rückstau an Investitionen.
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